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Technische Unterschiede zwischen SQL-Server Express und SQL-Server Standard

Im Folgenden werden die technischen Unterschiede zwischen den SQL-Server Editionen Express und Standard im Zusammenhang mit RZL Programmen aufgelistet. Die Unterschiede treffen auf alle SQL-Server-Versionen ab SQL-Server 2016 zu.

Hinweis

Allgemein ist festzuhalten, dass sich die Performance durch ein Upgrade von Express auf Standard verbessert – insbesondere bei einer hohen Anzahl gleichzeitiger Benutzer.

Beachten Sie jedoch, dass nur Kanzlei Next Produkte eine SQL-Datenbank benötigen. Dazu zählen:

  • Kanzleiinformationssystem & Board (DokV+, FibuNext, HonNext, Digitaler Personalakt, Scanner-Anbindung, EBICS)
  • Firmenboard (Belege, Fibu Next)

Skalierungslimits

Die angeführten Limits beziehen sich nur auf die Datenbank-Engine. Limits für Analysis Services oder Reporting Services werden nicht angeführt, da diese Funktionen von den RZL Programmen nicht eingesetzt werden.

Funktion Express Standard
Maximale von einer einzelnen Instanz verwendete Rechenkapazität Beschränkt auf 1 Socket oder 4 Kerne Beschränkt auf 4 Sockets oder 24 Kerne
Maximaler Arbeitsspeicher für den Pufferpool pro Instanz 1410 MB 128 GB
Maximaler Arbeitsspeicher für Columnstore-Segmentcache pro Instanz 352 MB 32 GB
Maximale speicheroptimierte Datengröße pro Datenbank 352 MB 32 GB
Maximale relationale Datenbankgröße 10 GB 524 PB

Eine vollständige Auflistung aller Funktionen ist unter
Editionen und unterstützte Features von SQL-Server 2022 ↗ zu finden.

Die Datenbankgröße bezieht sich nur auf die Daten selbst. Die Größe des Transaktionslogs ist für die Berechnung nicht relevant. Ebenso werden Dokumente, welche durch Verwendung der RZL Dokumentenverwaltung Plus ebenfalls in der Datenbank gespeichert werden, nicht in dieses Limit mit einberechnet.